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Wasserspeier am Freiburger Münster

Schwarzwälder Geschichten

Der unterirdische Gang in das Freiburger Münster

Die Freiburger Herzoge liebten Sicherheit und Bequemlichkeit. Darum ließen sie von ihrer schönen Burg auf dem Schloßberg einen unterirdischen Gang in das Münster graben. So konnten Sie ungesehen von Feinden und trockenen Fußes bei schlechtem Wetter direkt zu ihrem Platz im Chorgestühl gelangen.
An diesen Gang stösst auch das Gewölbe, in welchem die uralten Münsterschätze und Münsterbriefe aufbewahrt werden - ein unermesslicher Reichtum.
Heute ist der Gang verschüttet, oder gab es ihn womöglich niemals?
Einen Hinweis soll es aber geben: Es soll einen Stein geben, der mit den Buchstaben „a. b. c.“ gekennzeichnet ist, hier soll der Zugang zum immer noch erhaltenen Gang sein.
Man sagt, es hätte einen „Fabrikpfleger“ oder auch „Hüttenherrn“, also Mitarbeiter der Münsterbauhütte, gegeben, welcher lange nach diesem Steine gesucht habe. Er soll dabei den Hahnenturm beinahe baufällig gemacht haben. Deshalb wurde ihm diese Sucherei verboten, was er seinen Oberen nie verzeihen konnte. Noch auf dem Totenbett soll er versichert haben, er sei kurz davor gewesen, den rechten Stein mit dem „a. b. c.“ zu finden.
Die Sage von Ritter Kuno von Falkensteig
Ritter Kuno von der Burg Falkenstein, oberhalb des unteren Höllentals, folgte Anfang des 14. Jahrhunderts dem Ruf von Heiligen Bernhard von Clairvaux ins Heilige Land, das Kreuz zu predigen. Unter Tränen bat er seine Frau Ida, ihm sieben Jahre die Treue zu halten. Sollte er bis dann nicht wieder zurückgekehrt sein, solle sie ihn als tot betrachten. Zum Zeichen der gegenseitigen Treue zerbrach er seinen Ehering und gab Ida eine Hälfte.